Vize-Weltmeister bei der Mini-WM in Papenburg

Als Vize-Weltmeister sind wir nach einem starken Auftritt bei der Mini-WM in Papenburg am Samstag, den 20.01.2018 nach Hause zurückgekehrt.

Das Los entschied, dass wir als Brasilien in diese Mini-WM gehen und damit in der Vorrunden Gruppe A auf den SV Sigiltra Sögel (Portugal), Blau-Weiß Papenburg (Niederlande), die JSG Gemeinde Hinte (Deutschland) und den SC Borgfeld (England) treffen sollten.

Heute mal in gelb: Bei der Mini-WM wurden allen teilnehmenden Mannschaften Nationalteams zugelost und wir gingen in der Folge als Brasiliener an den Start.

Heute mal in gelb: Bei der Mini-WM wurden allen teilnehmenden Mannschaften Nationalteams zugelost und wir gingen in der Folge als Brasiliener an den Start.

Durch die lange Anreise hatten wir leider vor Turnierbeginn keine Möglichkeit zum Aufwärmen mehr, waren aber trotz Kaltstart in unserem ersten Spiel gegen Portugal von Beginn an gut im Spiel. Zwar brauchten wir einen Moment um uns an die wieder einmal veränderten Spielbedingungen zu gewöhnen (Rundum-Bande, keine Rückpassregel und ein normaler Lederfußball, der im Vergleich zum sonstigen Futsalball praktisch einem Flummi gleich kam), dann hatten wir das Spiel aber gut im Griff und waren über die gesamten neun Minuten die bestimmende Mannschaft.

In der Offensive hatten wir leider nicht das nötige Quäntchen Glück, ließen dafür aber immerhin in der Defensive auch nichts anbrennen und waren den Portugiesen immer einen Schritt voraus.

In der Offensive hatten wir leider nicht das nötige Quäntchen Glück, ließen dafür aber immerhin in der Defensive auch nichts anbrennen und waren den Portugiesen immer einen Schritt voraus.

Leider sollten wir den Ball aber einfach nicht im gegnerischen Tor unterkriegen und konnten bis zum Ende der Partie keine unserer zahlreichen Chancen verwerten. Zwei Sekunden vor dem Ende landete unser letzter Versuch am gegnerischen Pfosten, dann war die Partie vorbei und endete torlos 0:0.

Im zweiten Spiel gegen die Niederlande wartete niemand geringer auf uns als der Finalist unseres eigenen Wintercups vor zwei Wochen. Entsprechend konzentriert gingen wir in die Partie, hatten es in den ersten Minuten aber schwer und konnten uns nicht recht aus der Umklammerung des Gegners lösen. Mit Glück und Geschick verteidigten wir aber erfolgreich unser Tor und Mitte der Partie gelang es uns dann besser, auch unser eigenes Spiel aufzuziehen und in der Schlussphase kippte das Spiel dann zunehmend zu unseren Gunsten.

Mit zunehmender Spieldauer drängten wir mehr und mehr aus das Tor der (Papenburger) Niederländer, die aber auch geschickt verteidigten und die Räume eng machten.

Mit zunehmender Spieldauer drängten wir mehr und mehr aus das Tor der (Papenburger) Niederländer, die aber auch geschickt verteidigten und die Räume eng machten.

Leider vergaben wir dabei wie schon im ersten Auftritt einige gute Möglichkeiten und scheiterten wie zu Beginn des Spiels auch der Gegner mit unserer besten Gelegenheit am Pfosten. Eine Minute und sechzehn Sekunden vor dem Ende fiel dann aber das erlösende 1:0, bei dem Tuna den Papenburger Keeper mit einem satten Flachschuss aus dem Rückraum überwinden konnte. Dies war dann auch der Endstand.

Das dritte Gruppenspiel bescherte uns dann ein Duell mit Deutschland. Gegen den bis hierhin punktlosen Gegner wollten wir eigentlich frühzeitig die Weichen für einen möglichen Gruppensieg stellen, aber wieder einmal machten wir uns das Leben mit unserer Abschuss-Schwäche selbst schwer. So scheiterten wir zunächst mehrfach am Keeper und Roman in der dritten Minute an der Latte, mussten wenig später aber sogar auch das 0:1 hinnehmen, bei dem uns der Gegner mitten in unserem Offensivdrang auskonterte.

Gegen die deutsche Mannschaft waren wir zwar feldüberlegen, versäumten es aber, daraus Kapital zu schlagen und mussten auch bei den gelegentlichen Entlastungsangriffen immer hellwach sein.

Gegen die deutsche Mannschaft waren wir zwar feldüberlegen, versäumten es aber, daraus Kapital zu schlagen und mussten auch bei den gelegentlichen Entlastungsangriffen immer hellwach sein.

Wir drängten in der Folge auf die Wende und wurden in der achten Spielminute belohnt, als Tuna einen Freistoß von Matis in der Spitze aufnahm und direkt mit einem schönen Lupfer über den Keeper den 1:1-Ausgleich erzielte. Sekunden vor dem Ende hätte es dann beinahe auch noch für den Siegtreffer gereicht, aber ein weiteres Mal scheiterten wir am Aluminium und mussten uns so schlussendlich mit dem Unentschieden begnügen.

Im letzten Gruppenspiel gegen England musste unbedingt ein Sieg her. Allerhöchste Zeit also für eine Stärkung vor dem Spiel.

Im letzten Gruppenspiel gegen England musste unbedingt ein Sieg her. Allerhöchste Zeit also für eine Stärkung vor dem Spiel.

Das vierte und letzte Spiel der Vorrunde gegen England musste somit unbedingt gewonnen werden, damit wir uns eine Chance im Kampf um den Gruppensieg erhalten und früh konnten wir auch mit 1:0 in Führung gehen. Mika, der uns heute nach ein paar Offensiv-Ausfällen unterstütze, hatte sich dabei über die rechte Seite schön gegen drei Gegenspieler durchgewühlt und flach ins lange Eck abgezogen. Eine Minute später kam der Gegner aber leider durch einen Konter zum Ausgleich, so dass wir erneut gefordert waren.

Die Partie gegen England entwickelte sich zu einem munteren und torreichen Kick, bei dem wir uns am Ende das erhoffte Happy End mit vollem Einsatz erarbeitet haben.

Zum Haare raufen war die Chancenverwertung auch hier in den ersten Minuten , dann entwickelte sich die Partie gegen England aber zu einem munteren und torreichen Kick, bei dem wir uns am Ende das erhoffte Happy End mit vollem Einsatz erarbeitet haben.

Wiederum nur eine Minute später fanden wir aber die richtige Antwort und Lukas konnte mit einem schönen Schuss unter die Latte die neuerliche Führung erzielen. In der sechsten Minute setzten wir dann noch einen drauf und Tuna konnte aus kurzer Distanz verwandeln, nachdem Mika ihn mit Hilfe der Grundlinienbande schön in Szene gesetzt hatte. Das 3:1 war dann auch der Endstand und mit einem klasse Spiel, bei dem unsere Jungs unbedingten Siegeswillen zeigten, brachten wir uns in Stellung für den Gruppensieg.

Einzig das Vorrunden-Duell zwischen Portugal und Deutschland mussten wir noch abwarten, da uns die Portugiesen mit einem 3-Tore-Erfolg über das Torverhältnis noch vom ersten Platz hätten verdrängen können.

Eben noch Gegner auf dem Feld, jetzt schon die größten Fans der deutschen Mannschaft, die mit einer couragierten Leistung dazu beitragen konnte, dass wir am Ende das Finalticket buchen konnten.

Eben noch Gegner auf dem Feld, jetzt schon die größten Fans der deutschen Mannschaft, die mit einer couragierten Leistung dazu beitragen konnte, dass wir am Ende das Finalticket buchen konnten.

Der Gruppenletzte Deutschland wehrte sich aber tapfer und ließ nicht mehr als ein 0:1 zu, so dass wir uns mit etwas Verzögerung endgültig über den Gruppensieg freuen konnten, der mit dem direkten Einzug ins Turnierfinale verbunden war.

Hier wartete dann mit dem VfL Oldenburg ein echter Brocken auf uns, der als Italien verkleidet mit vier Siegen und ohne Gegentor souverän durch die Vorrunde marschiert war.

Nach dem stimmungsvollen Einmarsch fieberten wir dem Finale ebenso wie die Oldenburger Italiener entgegen.

Nach dem stimmungsvollen Einmarsch fieberten wir dem Finale ebenso wie die Oldenburger Italiener entgegen.

Entsprechend gewarnt waren wir vor der Stärke des Gegners und die Jungs stellten sich hervorragend darauf ein. Trotz der sehr langen Pause von zehn Turnierspielen waren wir von der ersten Sekunde an hellwach und waren – auch zur Überraschung der Oldenburger – zunächst die tonangebende Mannschaft. Allerdings verteidigte der Gegner auch sehr gut und so entwickelte sich ein packender Fight mit leichten Feldvorteilen für uns, aus denen wir aber kein Kapital schlagen konnten.

Neun rassige Minuten lieferten mit dem VfL Oldenburg, hatten dabei einige Gelegenheiten zur Führung, mussten aber immer wieder auch auf die quirligen Angreifer aufpassen.

Neun rassige Minuten lieferten mit dem VfL Oldenburg, hatten dabei einige Gelegenheiten zur Führung, mussten aber immer wieder auch auf die quirligen Angreifer aufpassen.

Nach sechs Minuten kamen die favorisierten Oldenburger dann zur Führung, nachdem wir ein einziges Mal nicht konsequent genug umschalteten, was prompt mit einem schnellen und erfolgreich abgeschlossenen Überzahl-Angriff bestraft wurde. In der Folge warfen wir noch einmal alles nach vorn und lieferten dem Gegner bis zur letzten Sekunde einen packenden Fight, konnten aber trotz aller Bemühungen keinen Treffer erzielen und mussten uns so am Ende mit 0:1 geschlagen geben.

Wir haben alles, aber auch wirklich alles versucht, aber der Ball wollte einfach nicht im gegnerischen Tor einschlagen.

Wir haben alles, aber auch wirklich alles versucht, aber der Ball wollte einfach nicht im gegnerischen Tor einschlagen.

Dabei gebührt allen Jungs absoluter Respekt für die Leistung, die sie im Finale noch einmal abgerufen haben, wie auch der Gegner im Anschluss an das Finale attestierte. So fahren wir am Ende nach einem starken Turnier mit einem richtig guten 2. Platz und als Vize-Weltmeister nach Hause, worauf wir absolut stolz sein können.

Viel hat nicht gefehlt und der starke Auftritt im Finale hätte mit etwas Glück auch für einen Sieg reichen können, aber auch als Vize Weltmeister dürfen wir uns zurecht freuen und stolz nach Hause fahren.

Viel hat nicht gefehlt und der starke Auftritt im Finale hätte mit etwas Glück auch für einen Sieg reichen können, aber auch als Vize Weltmeister dürfen wir uns zurecht freuen und stolz nach Hause fahren.

Es spielten:
Jano, Lukas (1 Tor), Marlon, Matis, Mika (1), Niki, Patrice, Roman, Tuna (3)

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